Was ist Swavo?
Swavo ist E-Mail, Kalender, Kontakte und Dokumentenablage für Unternehmen, gebaut für die Anbindung von KI-Assistenten. Swavo stellt diese Daten den KI-Konten Ihrer Mitarbeitenden geregelt bereit – mit Berechtigungen, Freigaben und Protokoll, gespeichert in der EU.
Wie stellen wir die DSGVO-Konformität sicher?
Swavo speichert Ihre Daten in der EU (Cloudflare mit EU-Jurisdiktion) und schließt mit Ihnen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO; die eingesetzten Unterauftragsverarbeiter sind in der Datenschutzerklärung aufgeführt. Zugriffe erfolgen im Namen einzelner Personen mit deren Berechtigungen, Versand, Löschung und Weitergabe setzen eine Freigabe voraus, und die Vorgänge werden protokolliert. Für die Verarbeitung beim KI-Anbieter gilt Ihr Vertrag mit diesem Anbieter; prüfen Sie dort insbesondere Auftragsverarbeitung, Speicherort und den Ausschluss der Nutzung zum Training.
Welche Daten sieht die KI?
Nur Daten, auf die die jeweilige Person Zugriff hat. Der Assistent ruft für eine Anfrage gezielt passende E-Mails, Termine, Kontakte oder Dokumente ab; diese Inhalte verarbeitet der KI-Anbieter gemäß Ihrem Vertrag mit ihm. Gespeichert bleiben die Daten bei Swavo in der EU. Swavo verwendet Ihre Daten nicht zum Training von KI-Modellen.
Wer kann was freigeben?
Freigaben erteilt die Person, in deren Namen der Assistent arbeitet: für den Versand von E-Mails und Einladungen, für Löschen und Verschieben sowie für die Weitergabe von Kalendern und Dokumenten. Änderungen an der Organisation – etwa Personen entfernen, Administratorrechte vergeben oder den Mail-Empfang für eine Domain einschalten – bestätigt eine Administratorin oder ein Administrator mit Passkey.
Was passiert, wenn die KI oder jemand versehentlich etwas löscht?
Löschen durch die KI setzt ohnehin eine Freigabe voraus, und gelöschte E-Mails landen zunächst im Papierkorb. Darüber hinaus erstellt Swavo täglich Snapshots in der EU – gesperrt gespeichert, mit gestaffelter Aufbewahrung von einem Tag bis über 300 Tage – sowie eine punktgenaue Wiederherstellung innerhalb der letzten 30 Tage. Die Wiederherstellung eines früheren Stands führt Swavo auf Ihre Anfrage durch; die KI hat keinen Zugriff auf Snapshots oder Wiederherstellung.
Welche KI steckt in Swavo?
Keine eigene. Swavo arbeitet mit den KI-Assistenten, die Ihr Unternehmen bereits bereitstellt. Es entstehen keine zusätzlichen KI-Kosten.
Funktionieren unsere Firmenkonten bei ChatGPT, Claude oder Le Chat?
Ja, sofern Ihr Tarif eigene Connectors über das Model Context Protocol (MCP) erlaubt. Die Freischaltung erfolgt in der Regel durch Ihre Administratoren; anschließend verbindet jede Person Swavo mit ihrem Firmenkonto.
Können wir bestehende Postfächer und unsere Domain übernehmen?
Postfächer bei IMAP-Anbietern lassen sich bereits übernehmen (Beta). Eigene Domains richten wir derzeit ein. Die Übernahme aus Microsoft 365/Exchange und Google Workspace ist in Planung.
Gibt es Rollen, Administration und Single Sign-on?
Ja. Ihre Organisation hat Inhaber, Administratoren und Mitglieder, Team-Kalender, Firmenpostfächer und ein Protokoll aller Verwaltungsvorgänge; verwaltet wird über Ihre KI oder die Weboberfläche, riskante Änderungen bestätigt ein Administrator mit Passkey. Single Sign-on läuft über OIDC oder SAML – z. B. Microsoft Entra ID, Google Workspace, Okta oder Ihren eigenen Identity Provider – und lässt sich für alle Mitglieder verbindlich machen. Ohne Single Sign-on melden sich alle Personen mit Passkeys an.
Was kostet Swavo?
Ab 6 € pro Nutzer und Monat, zzgl. MwSt. (Beta-Konditionen). Volumen- und Konzernpreise nennen wir auf Anfrage. Zusätzliche KI-Kosten entstehen nicht – Sie nutzen Ihre bestehenden KI-Lizenzen.